Willkommen in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven hat ein demografisches Problem. Ohne die Menschen aus der Ukraine wäre Wilhelmshaven auch in den letzten Jahren im Schnitt um 1000 Menschen geschrumpft pro Jahr, allem Zuzug zum Trotz. 1000 Betten pro Jahr leer. Wir bekommen bald ein Problem – oder haben wir es schon?

Die neuen Menschen in der Stadt bringen ihre Kinder mit – Hurra! – aber die Stadt hatte demografisch anders geplant und so sind die Schulen voll, Kita und Kindergarten haben zu wenig Plätze.

Wir fordern die Menschen auf zu arbeiten – aber wenn die kleinen Menschen zuhause sind, muss auch ein großer Mensch da sein?

Was wollen wir eigentlich? Wachsen, Bestand erhalten oder als Industriestandort entvölkert werden?

Ich bin für „Bestand erhalten“. Gemeinsam diese Stadt gestalten und das Grün erhalten. Die Chancen einer viel besseren Zusammenarbeit nutzen und Menschen Willkommen heißen. Tourismus feiern und unsere eckige und kantige Stadt für Küstenfans als Reiseziel bereithalten.

Menschen, die ein Anrecht auf die Deutsche Staatsbürgerschaft haben und alles erfüllt haben, was die Deutschen Gesetze fordern, sollten ruckizucki ihre Papiere bekommen können. Derzeit hört man von Fristen von über einem Jahr – wie viele Leute ziehen deswegen ins Umland und zahlen ihre Einkommensteuer dann woanders?

Dann haben wir mal wieder Pech gehabt?
Genauso viel Pech, wie diese unfassbare Menge an Wohngeldfällen, die immer noch nicht bearbeitet sind? Wo kann man da entschlacken und Prozesse beschleunigen? Wer Wohngeld braucht lebt beileibe nicht auf großem Fuß. Wen lassen wir quasi allein mit seinem Schicksal?

Ich hoffe, jemand kann mich schlau machen, woran das liegt?
Ich würde mich freuen! Vielen Dank im Voraus.

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