Growmorrow, Power House Nordwest, Net Zero Valley, Energy Hub
Die Öffentlichkeit wird mit wohl klingenden Namen beworfen, die Zeitung springt ein und reitet die „Energiewende“ gleichfalls mit, sie ist auch Partner von Growmorrow. Das Wachstum des Morgen?
Wenn man die Mitteilungen der Mandatsträger und der Bürgermeister und Oberbürgermeister verfolgt – scheinen sich alle gleichermaßen auf den Bauch zu klatschen vor Freude. Die Industrie verspricht einen Ruck für den Nordwesten.. Die Industrie schreibt Konzepte, vergibt Forschungsgelder, spannt Institute ein und alles ergießt sich in einem wohligen Jubel.
Jetzt noch die Prämie und Sonderzahlungen, Wilhelmshaven wird aus dem Topf einen Anleger für verflüssigte Gase bekommen, der die ganze Küste nachts hell erleuchten wird. Direkt am Nationalpark. 20 Meter höher als der heutige Deich.
Beton wird gebraucht, klimaschädlich. Viel Beton.
Schutzgebiete sollen weichen – der Jubel muss die Kritik übertönen, er muss es einfach? Interessante Allianzen werden sichtbar. Landes- und Bundespolitik wie selbstverständlich verwoben in Thinktanks, Gesprächskreisen und Vorständen.
Wer hört und sieht die Kleinen, die finanziell weniger gut Gestellten, die Mieter*innen? Wer sieht und hört sie? Die Wählenden? Wer nimmt sich ihrer an?
Sie spielen augenscheinlich im Wasserstoffjubel keine Rolle, die günstigste Energieform ist die Nutzung des erneuerbaren Stroms direkt. Es bräuchte eine Wärmepumpenausbauinitiative. Eine Stromnetzausbauinitiative. Eine Quartierlösungen anstrebende Politik. Aber wir sprechen über Gaskraftwerke. Für den Profit der Fossilen.
Ich bin mit diesen Mandatsträgern nicht einverstanden. Mit allen nicht. Niemand bewegt sich auf Volkes Augenhöhe. Alle sind davon geschwirrt in ihren Blasen.
Achten Sie schön auf den neuen Hafenentwicklungsplan.
Hier die Datei zum Bild. Wos rot ist, kommt rechnerisch Wasser Schuldt_et_al_2020_KN_Journal_of_Cartography_and_G_250911_184332

